Saskia Giorgini

Bösendorfer Artist Saskia Giorgini gilt spätestens seit ihrem Gewinn des Internationalen Mozartwettbewerbs Salzburg 2016, bei dem ihr auch der Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerkes zuerkannt wurde, als eine der interessantesten Pianistinnen der jungen Generation. Ihr Spiel zeichnet sich aus durch „eine unfehlbare Technik, schöne und bewegende Klanggebung, eine Phrasierung voll Phantasie und durch reine Musikalität“ (Salvatore Accardo).

Beim Internationalen Klavierwettbewerbs Ferruccio Busoni 2015 wurde ihr der Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Frédéric Chopin verliehen. Beim Prix d‘AmadèO in Aachen 2012 gewann sie den zweiten Preis sowie den Mozart-Preis und den Publikumspreis.

Saskia Giorgini gab gefeierte und teils vom Rundfunk live übertragene Recitals in den größten Häusern und bei den renommiertesten Festivals, darunter Lingotto–Hall in Turin, Teatro La Fenice in Venedig, Concerti del Quirinale, Tivoli Vredenburg in Utrecht, Eindhoven Muziekgebouw, Utrecht Internationaal Kamermuziek Festival, Muzikverein und Konzerthaus in Wien, Großer Saal Stiftung Mozarteum in Salzburg, MiTo Settembre Musica Festival, Unione Musicale,  Holland International Music Sessions , Seoul Philharmonic, Vancouver Summer Festival, Warsaw’s Filharmonia Narodowa, International Piano Stars Festival in Lettland, International Piano Festival in Wuhan in China uvm. Auf Einladung Gidon Kremers wirkte sie an der international renommierten Lockenhaus Festival Sommerakademie mit. Anläßlich ihres New York Debüts 2013 war sie zu erleben mit Rachmaninovs Klavierkonzert Nr. 1 zusammen mit dem NYCA Orchestra. Als Solistin verbindet sie eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Orchestern wie dem Klassische Philharmonie Bonn, Lodz Philharmonie Orchestra Polen, dem CBC Radio Orchestra Kanada, dem Liepaja Symphony Orchestra Lettland, Cairo Symphony Orchestra, Wuhan Philharmonic Orchestra, oder dem De Sono Chamber Orchestra unter Dirigenten wie Heribert Beissel, Mario Bernardi, Simon Gaudenz, Gérard Korsten, Tadeusz Wojciechowski, Antonello Manacorda, Andrea Battistoni und Massimiliano Caldi.

Ihre besondere Affinität zur Kammermusik führt Saskia Giorgini regelmäßig zusammen mit renommierten Partnern wie Ian Bostridge, Janine Jansen, Mario Brunello, Thomas Demenga, Friedemann Eichhorn, Martin Fröst, Dora Schwarzberg, Gilles Apap, und vielen mehr.

Ihren ersten Klavierunterricht erhielt Saskia Giorgini im Alter von vier Jahren. Bereits als Vierzehnjährige wurde sie in die Klavierakademie „Incontri col Maestro“ in Imola aufgenommen, wo sie von R. Risaliti, L. Margarius und M. Dalberto unterrichtet wurde. Aufbau- und Postgraduate-Studien folgten an der Accademia di Musica di Pinerolo bei Enrico Pace und bei Pavel Gililov am Mozarteum Salzburg. Ihre Ausbildung wurde vervollständigt durch Meisterkurse unter anderem bei Aldo Ciccolini, Alexander Lonquich, Louis Lortie und Elissò Virsaladze. 2014 und 2015 lehrte sie als Assistentin Prof. Pavel Gililovs an der Accademia di Musica di Pinerolo.

 

Foto: Christine Reichling