Theodore Squire

Als Sohn zweier ausgewanderter Engländer wurde Theodore Squire am 30. Januar 1999 in Koblenz geboren. Sein Vater war zu dieser Zeit Tänzer am Theater. Von klein auf war Theodore Bilingualismus ausgesetzt, zuhause sprach die Familie englisch, im Kindergarten lernte er deutsch.

Seine Schwester Brooke und er waren aufgrund der künstlerischen Herkunft früh schon in Kontakt mit Musik, namentlich der musikalischen Früherziehung an der Musikschule Kiel, gekommen. Diese prägte Theodore und veranlasste ihn die Querflöte zu erlernen.

Frühe Erfolge bei Jugend Musiziert spornten den jungen Musiker zusätzlich an. 2012 verließ er die örtliche Musikschule und begann seinen weiteren Weg an der Musikhochschule Lübeck am Institut für schulbegleitende Musikausbildung (ISMA)  unter der führenden Hand von Prof. Angela Firkins. Ihre Expertise und ihre Erfahrung brachten Theodore sehr weit. Mit ihrer Hilfe erreichte er herausragende Erfolge bei nationalen Wettbewerben wie  Jugend Musiziert, aber auch internationale Erfolge konnte Theodore während seiner Zeit beim ISMA verbuchen.

Er errang  2013 bei VII. Internationaler Wettbewerb für die Jugend, Oldenburg (Oldb) und 2014 bei 21st Jeunesses International Music Competition, Bukarest, Rumänien, Spezial Preise für seine Interpretationen zeitgenössischer Werke. 2015 kam ein Publikumspreis bei 1. Wettbewerb der Stiftung Musikfreunde Kiel hinzu. 2015 konnte Theodore außerdem seinen bisher größten Erfolg bei einem Wettbewerb verbuchen: Er gewann bei The Dutch International Flute Competition in Ittervoort, Niederlande mit erst 16 Jahren die Bachelorkategorie.

Theodore nahm an vielen Meisterkursen teil, die seinen instrumentalen Werdegang enorm formten. Prägende Eindrücke brachten ihm unter anderem Jürgen Franz, Michael Martin Kofler, James Galway, Andrea Lieberknecht, Felix Renggli und andere.

Auch das Bundesjugendorchester, in dem er von 2012 – 2015 Mitglied war, prägte Theodore nachhaltig für seinen fortlaufenden Weg. Die Erarbeitung großer sinfonischer Werke und das Musizieren mit gleichaltrigen und gleichdenkenden und das Reisen mit dem Orchester (zB. nach China, Tunesien u.a.) war für Ihn eine unvergessliche Erfahrung.

Auf seinem Weg hat Theodore viel Unterstützung erfahren. Seitens seiner Familie widerfuhr ihm viel Kraft und Beistand und auch finanzielle Unterstützung. Er schätze sehr die finanzielle Unterstützung anderer. Vor allem die Stipendien der Marie-Luise-Imbusch-Stiftung und der Jürgen Ponto-Stiftung verhalfen ihm zu weit mehr, als ohne diese möglich gewesen wäre.

Zusätzlich zu der finanziellen Unterstützung der Jürgen Ponto-Stiftung vermittelte diese Theodore auch bedeutende Konzerte. Zum Beispiel durfte er beim Marler Debüt mit den Bergischen Symphonikern das Flötenkonzert von Jaques Ibert aufführen, oder bei dem 41. Mozartfest Schwetzingen mit den Heidelberger Philharmoniker solistisch auftreten. Davor spielte Theodore auch mehrfach mit den Kieler Philharmonikern solistisch.

2016 beendete Theodore seine schulische Laufbahn mit dem Abitur und ist zudem Stipendiat der Landesstiftung Villa Musica geworden. Außerdem bestand er die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und ist fortan Bachelorstudent in der Klasse von Prof. Davide Formisano.